Ist Glück eine Entscheidung?
Shownotes
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00:00:00: Hallihallo, Gary!
00:00:02: Schön dass wir uns heute wieder sehen.
00:00:04: Grüß dich wie geht's dir?
00:00:06: Mir geht es ganz gut eigentlich.
00:00:08: Ja ich entspanne mich das Wetter ist jetzt nicht optimal aber gerade heute habe ich gute Laune und es geht mir gut.
00:00:15: Und wie gehts dir?
00:00:17: Wir geht auch gut.
00:00:18: ja also immer wenn die Sonne scheint hab ich sowieso grundsätzlich schon mal richtig gute Launen.
00:00:22: da fällt mir grad ein.
00:00:23: wir haben uns ja neulich getroffen.
00:00:25: Und zu einem Kaffee-Matcha-Clutch, wenn man das so sagen darf.
00:00:31: Da hast du mir von dem Buch erzählt und ja es hat sich einfach schon so spannend angehört und ich dachte wir machen das heute hier mal in der Podcast.
00:00:39: also Frage an dich!
00:00:39: Hast du's schon durchgelesen?
00:00:42: Ich habe es schon durch gelesen.
00:00:43: Das ist kein langes Buch von daher und lese ich sehr sehr sehr einfach weil für mich zumindest... Also ich mag solche lustige Bücher, lustige Geschichten und vor allem das Spannende ist, dass ein Buch was sehr erste Themen sehr humorvoll rüberbringt.
00:01:03: Soll ich sagen wie es heißt?
00:01:05: Ja unbedingt!
00:01:05: Ich wollte gerade sagen, spannendst du mich auf die Folter.
00:01:07: Ja das wollte ich grad sagen, dass ich mich nämlich nicht mehr an den Titel erinnern konnte oder kann und deswegen habe ich ihn auch nicht genannt um ihn gar nicht falsch zu nennen.
00:01:16: Klär uns auf!
00:01:17: Also heiß hieß und heißt immer noch Anleitung zum Unglücklichsein.
00:01:22: Ja, den Titel fand ich so super jetzt weiß ich's wieder!
00:01:25: Genau und ich bin... Ich hatte es irgendwann in meinen Jahren als Studentin mal gelesen oder empfohlen bekommen weil ich mich mit Kommunikationswissenschaften beschäftigt habe und das ist eine Lektüre die man da empfehlt.
00:01:44: Deswegen hatte ich es, glaube ich immer noch in meinem Regal.
00:01:50: Manchmal sieht man Sachen, die dementsprechend was man sucht gerade also manchmal findet man genau das was man Suche und unbewusst und ich dachte dieses kleine rote Büchlein schaue ich mal zur Entspannung was da drin steht und habe mich erinnert daran wie die Geschichten waren sehr interessant Von dem, der Auto muss dir aber was sagen.
00:02:10: Das ist der Paul Watschler.
00:02:11: Wie kennst du ihn?
00:02:12: Hast du schon mal von ihm gehört?
00:02:14: Ja genau den kenne ich sehr gut und ich finde das auch total spannend.
00:02:18: Genau dass er von Anfang des Jahrhunderts irgendwie bis jetzt, bis vor zwanzig Jahren gelebt Und war ein österreichischer Kommunikationswissenschaftler und gleichzeitig Psychotherapeut und Philosoph.
00:02:37: Da kenne ich das Buch auch hier, deswegen wurde es in diesem Studium empfohlen weil er sich sehr viel mit menschlicher Kommunikation beschäftigt hat und damit wie unsere Gedanken, weil er ja auch Psychotherapist ist unsere Wirklichkeit beeinflussen.
00:02:54: Also wie wir verantwortlich dafür sind, wie unsere Wirklichkeit eigentlich aussieht und dieses Buch ist seine wichtigsten Bücher hat auch noch ein grundlegendes buch menschliche Kommunikation und auch noch eine... die habe ich auch zu Hause, noch ein weiteres Wie wirklich ist Wirklichkeit?
00:03:17: Es
00:03:18: ist auch ein toller Titel.
00:03:19: Ja, also darüber müssen wir auch irgendwann reden.
00:03:21: Weil es ist ein sehr, sehr etwas ernstes Buch.
00:03:24: und dieses dritte Anleitung zum Unglücklichsein ist so quasi ein Anti-Ratgeber eigentlich sehr humorvoll aber sehr tiefgründig Und eigentlich geht es ihm darum zu zeigen wie Menschen sich das Leben selber schwer machen.
00:03:44: Das macht er sehr süß.
00:03:45: Aber was vielleicht noch ganz Also von ihm kommt und vielleicht viele kennen ist der berühmte Satz, man kann nicht nicht kommunizieren.
00:03:53: Kennst du das?
00:03:54: Ja genau!
00:03:55: Man kann sich nicht kommunikieren.
00:03:56: Das ist glaube ich das bekannteste.
00:03:58: Und das stimmt ja auch irgendwie... ...und es war glaube ich auch so bei unserem Café Matcha Clutch dass wir genau wegen solchen Themen auf dieses Buch gekommen sind.
00:04:06: Genau, genau.
00:04:08: Überalltags.
00:04:09: Erinnerst du dich was dein Thema war wie wir da zugekommen sind?
00:04:13: Ich hatte mich mit einem Kollegen unterhalten was heißt alles, der sehr oft die Dinge, die ich sehe irgendwie negativ sieht und ich dann dreimal die mir die Frage gestellt habe ist jetzt die ganze berufliche Situation nun positiv oder nicht?
00:04:28: Und er mir immer ausflüchte und naja und dies und jenes und gestern und übermorgen.
00:04:35: Egal, was ich tue.
00:04:36: Sein Satz ist bei der gleichen Ausgangssituation immer negativ.
00:04:40: sein Glas ist immer halb leer und mein Glas ist total am Füll voll werden und ich denke mir wow!
00:04:47: Ich merke positive Veränderungen.
00:04:51: Das ist eben nicht bei jedem so dass sie überspringen mit Glück wie ich jetzt.
00:04:57: Ja genau das ist ja auch... Grundliegende Gedanke bei Watschleweg, dass die Menschen nicht auf die Realität an sich reagieren sondern auf ihre Interpretation der Realität.
00:05:13: Man hat schon bestimmte Vorstellungen und das was du gerade beschrieben hast ist auch genau dieselbe Realität aber du nimmst sie auf eine andere Art und Weise war als dein Kollege in dem Fall aus irgendwelchen Gründen und dadurch, dass das bestimmt auch wie ihr benimmt oder wie ihr euch fühlt zur Zeit.
00:05:38: Aber zu diesem Satz noch ganz kurz, dass wir immer kommunizieren, man kann auch durch Schweigen kommunizierend, durch Körpersprache, durch Verhalten... Also es ist immer irgendetwas, was gebe ich als Signale nach Hause in die Außenwelt.
00:05:55: Ich finde tatsächlich seine Bücher richtig toll, weil sie so alltägliche Situationen die du sie jetzt beschrieben hast.
00:06:02: Humorvoll wie gesagt aber auch sehr tiefgründig erzählen.
00:06:07: darf ich etwas vorlesen aus dem Buch?
00:06:09: Ja gerne
00:06:10: und was vielleicht auch passt zu deinem
00:06:13: Kollegen?
00:06:14: Ja vielleicht auch nicht.
00:06:16: In der Situation kann ich mich gar nicht einschätzen.
00:06:18: Du kannst mir sagen also eines von... Ich hatte in seinem Buch vielleicht mal ganz kurz dazu Beschreibte in diesem Anleitung zum Unglücklichseinbuch, beschreibte verschiedene Verhaltensweisen von Menschen die das Potenzial haben uns das Leben schwer zu machen.
00:06:35: Also negatives Denken
00:06:37: z.B.,
00:06:38: ständiges Grubbeln über die Vergangenheit.
00:06:41: also alles war früher besser oder was weiß ich?
00:06:44: Ich habe da schlechte Erfahrungen gemacht und deswegen interpretiere jetzt auch die Realität so.
00:06:49: dann noch Angst vor Veränderungen dass man quasi versucht irgendwo sich festzuhalten an Sachen, die einem vertraut sind und nicht nach vorne blickt.
00:06:59: oder Missverständnisse in Beziehungen.
00:07:01: Das ist ein sehr, sehr häufiges Paradebeispiel wie man selbst sich unglücklich machen kann.
00:07:08: oder übertriebene Erwartungen.
00:07:10: und richtig der Klassiker bei der Psychotherapie zumindest die selbst erfüllende Prophezeiung dass man sich quasi etwas kennst du?
00:07:19: Du erwartest etwas und dadurch bestimmst du deine Wirklichkeit absolut.
00:07:26: Ich hatte ein Beispiel im Buch, wie Menschen Probleme auf selbst erschaffen mit seinen Denken.
00:07:32: Und das ist diese ganz kurze Geschichte die ich kurz vorlesen möchte.
00:07:37: Also es heißt die Geschichte mit dem Hammer.
00:07:39: Ein Mann will ein Bild aufhängen Denn Nagel hatte aber nicht den Hammer.
00:07:44: Der Nachbar hatte einen, also beschließt der Mann hinüber zu gehen und ihn auszuborgen.
00:07:50: Doch da kommt ihm ein Zweifel was wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will?
00:07:55: Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig!
00:07:58: Vielleicht war ich in Eile aber vielleicht war die Eile nur vorgeschutzt... ...und hat etwas gegen mich.
00:08:04: Und was?
00:08:05: Was habe ich eigentlich angetan?
00:08:07: Der bildet sich da etwas ein Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte Ich gebe es ihm sofort Ja, das ist cool.
00:08:44: Das kommt ja, also das ist eine Gedurte eigentlich.
00:08:47: Aber es tatsächlich beschreibt es glaube ich sehr viel in zwischenmenschlichen Bezügen auch.
00:08:53: Absolut!
00:08:56: Wir fallen da auch tausend Beispiele dazu ein wie viele Menschen die ich kenne sich extrem viele Gedanken erst mal machen und sich dadurch reinsteigern.
00:09:07: aber es ist ja auch nachgewiesen dass diese Problematik die man da benutzt, um sich da wie du es jetzt gerade vorgelesen hast reinzusteigern.
00:09:17: Eine Negativität ist und immer wenn man negativ denkt sicher die Synapsen für Negativitäten immer mehr verstärken und das einem dann immer schwerer fällt.
00:09:27: ja so diesen Ratschlag denk doch mal positiv das überhaupt durchzuführen weil eben dieser andere Bereich im Gehirn schon so stark verankert ist.
00:09:38: und dann sehen eben zwei Menschen einen Ein Rosa-Bild.
00:09:44: Der eine findet das ganz toll und denkt sich so, oh, Rosa!
00:09:47: Und stellt sich ne Blume vor und der andere denkt so, Rosa und Schwein, eklig.
00:09:54: Aber
00:09:55: ich hab heute übrigens ein Rosa-Pullian, aber ich denke mir wie schön.
00:10:00: Obwohl ich finde Rosa steht mehr nicht, aber der Pulli ist ganz schön.
00:10:05: Ja also aber wieso glaubst du da sind die Menschen, die so sind?
00:10:08: Oder glaubst Du da sind einfach... Situationen, die dazu beitragen, dass man in bestimmten Momenten so reagiert.
00:10:15: Also glaubst du es ist per se das jemand so immer sagt okay, dass das immer die Sache negativ sieht?
00:10:23: Ja ich glaube schon, dass es nicht die Situation ist sondern die Person an sich, die vielleicht auch ohne dass sie es gemerkt hat irgendwann begonnen hat Vielleicht durch Außenwirkung, durch andere Personen.
00:10:36: Wenn das umfällt dann auch so sagt es immer schlechtes Wetter.
00:10:40: Das Wetter versaut uns immer alles und heute schon wieder schlechtes wetter einfach in diesen leicht negativen Stodel reinzukommen.
00:10:48: Und wenn man dann in diesem personenkreis sich aufhält dass vielleicht irgendwann adaptiert sodass man eben auch denkt mein tag ist heute schlecht weil Es ist ja schlechtes wetter Schlechtes Beispiel.
00:10:59: jetzt
00:11:02: Wird der Beinfluss tatsächlich die Laune von Menschen ganz stark?
00:11:12: Die Frage
00:11:12: ist, muss ich das weitergeben oder kann nicht das ausgleichen innerlich.
00:11:18: Oder komme ich dann wieder in meinen bekannten Personenkreis und eben alle dieses Wetter heute wieder und es zieht mich dann auch schon so förmlich runter dass ich eben auch negativ bin, kommen dann nach Hause und sagen wir mal irgendwas passt nicht.
00:11:34: Die Kinder haben dich richtig aufgeräumt und ich bin da von diesem schlechten Wetter, von diesem schlechtem um mich herum Menschen einfach schon so negativ gestimmt das die Kinder nicht aufgerräumt haben?
00:11:47: Dann auch noch negativ belastet und echt dann gleich sorge hey wieso habt ihr nicht auf geräumten?
00:11:55: Wenn ich mich jetzt aber rausnehmen würde aus der gleichen Situation und würde einfach zum meinen Personenkreis sagen, ja Wetter ist schlecht.
00:12:03: Aber mich beeinflusst das nicht?
00:12:04: Ich kann es ja nicht ändern ob es heute regnet oder ob die Sonne scheint.
00:12:09: Und versuche mich innerlich ausgeglichen weiter zu verhalten.
00:12:13: komme ich dann auch aufgeglichen nach Hause?
00:12:15: Kinder haben dich aufgeräumt und denke ich mir ja Jetzt räumt halt mal auf.
00:12:18: ne denn bin vielleicht gelassener.
00:12:20: also ich glaube es persönlich und nicht situationabhängig sondern wirklich ein ein unbewusstes Erlernen einer falschen Denkweise.
00:12:32: Aber glaubst du nicht, man kann es steuern?
00:12:33: Weil ich zum Beispiel merke... also beziehungsweise glaubst Du nicht, dass das irgendwie auch dadurch kommt, dass es irgendwann genug ist?
00:12:40: Also ich merke
00:12:41: z.B.,
00:12:41: wenn ich Tage habe die ganz blutanfangen Ich weiß ich nicht Wecker klingelt nicht oder ich hab's nie gehört und dann plötzlich funktioniert nicht alles so, wie ich mir das vorstelle.
00:12:53: Dann bin ich sowieso schon verspätet dann steige ich ins Auto da ist Stau und im Stau fange ich an mich über alles aufzuregen.
00:13:00: Alle Menschen, die zu langsam sind meiner Meinung nach oder im Straßenverkehr irgendwie Sonntagsfahrerinnen.
00:13:08: Oma mit Hut, Opa mit Hut... Also ich bin... Die ganze Zeit merke ich für mich wenn ich Maut bin, merke sehr häufig wie angespannt ich bin und es gibt andere Tage wo...
00:13:20: Ja aber Moment!
00:13:21: Stopp!
00:13:23: Moment!
00:13:23: Okay wir bleiben jetzt mal bei Deiner Autofahrt.
00:13:25: Du bist also die ganze Zeit am Schimpfen.
00:13:28: was passiert wenn du jetzt zu Hause reinkommst?
00:13:31: Wie ist deine Energie?
00:13:32: Wenn
00:13:35: du da ankommst, wo auch immer du ankommst auf Arbeit.
00:13:38: Wie ist deiner Energie, wenn du dich die ganze
00:13:40: Zeit
00:13:41: auch geregt hast?
00:13:41: Das ist ja ganz schlechte Energie und das gefällt einem nicht.
00:13:45: Ich habe nur für mich gemerkt es gibt aber Tage, wo die gleiche Situation da ist.
00:13:51: Aber ich bin in der Lage mental Und ich schätze mal, weil ich mich sonst gut erholt habe oder weil mir andere gute Sachen gerade passieren.
00:13:58: Ich bin in der Lage, mir zu sagen stopp jetzt!
00:14:01: Nimm die Sachen einfach in Ordnung.
00:14:02: Schimpft nicht mit den Leuten, die versuchen quasi vor dir, sich da reinzufahren direkt ohne zu warten wenn es stau ist sondern alle überholen.
00:14:13: Lass sie mal durch gutes Karma mach nichts ärgere dich nicht und dann geht's mir plötzlich selber besser.
00:14:20: Also weißt du, dass es diese Sache entspannter zu sehen gibt mir auch mehr Kraft.
00:14:27: Aber ich muss erst mal dazu kommen!
00:14:29: Ich muss erst einmal sagen, das ist alles nicht so wichtig und lass uns einfach die Sache so annehmen wie sie kommt.
00:14:40: Ja, also das kann ich natürlich auch verstehen.
00:14:42: Bei mir gibt es auch Tage.
00:14:43: Ich meine damit kann sich glaube ich kein Mensch freisprechen wenn mal alles zu viel wird dass man dann solche Autoausraster oder andere Dinge ja das ist einfach was einem raussprudelt und man dann aber wieder bewusst zurückholen kann.
00:14:56: Und ich glaube, das ist ja auch dann der Schlüssel irgendwo ne?
00:14:58: Keiner kann sich davon freisprechen!
00:15:00: Ich kann mich nicht davon freisprechen... ...ich lass meinen Frustern auch mal an Personen aus die damit jetzt eigentlich gar nichts zu tun hatten und sich denken was sind mit der heute los, ne?
00:15:11: Aber ich glaub da... Ja Schlüssel zum Glück liegt darin dass man sich dann aber wieder bewusst ausgleichen kann.
00:15:21: Also ich glaube es sind zwei verschiedene Dinge.
00:15:24: Das eine is'ja die Prägung die ich habe Also, wie wird mir etwas gespiegelt von denen die mich bringen?
00:15:31: Wie gehen sie mit Konfliktsituationen um.
00:15:34: Und das andere ist ja wenn ich dann eigene Konfliktsituation habe wo nehme ich meine Erfahrungen her oder wieso handel ich dann intuitiv wie ich handle und sind die dann positiv oder negativ?
00:15:49: und was haben die mit der Prägung zu tun?
00:15:53: Aber glaubst du, man kann sich diese Prämien in zwei Richtungen gehen.
00:16:02: Dass jemand dich prägt, weiß ich nicht wie er oder sie mit Problemen umgeht aber du so stark damit nicht einverstanden bist dass du genau gegenteil machst?
00:16:14: absolut gibt es ganz häufig das stimmt ja
00:16:17: dass deine Familie ganz anders mit bestimmten Sachen um geht Wie du das machst.
00:16:24: Ja, aber das macht ja das Zusammenleben so spannend im Endeffekt.
00:16:26: also ich finde es ja auf Arbeit so spannend weil da hast Du ja eine Gruppe von Menschen, von denen Du in der Regel nicht so viel weißt.
00:16:32: und wenn Du jetzt aber überlegst dass die so verschiedene unterschiedliche Familienkonstellationen Herkunftskonstellations Prägungskonstillation haben ist es ja fast schon ein Wunder dass wir das so täglich alle irgendwie miteinander managen können.
00:16:46: Aber es ist auch verständlich dass eben bei manchen das Glas immer halb voll halb leer ist.
00:16:53: Also ich bin so eine Art Großfamilie, ne?
00:16:55: So drei Generationen groß geworden und ich weiß jetzt auch nicht ob es... Ob man dann mehr Einflüsse hat als wenn man nur mit Mama oder nur mit Papa zusammen lebt.
00:17:08: Das finde ich ganz gut eigentlich.
00:17:10: Ich finde das auch
00:17:11: gut!
00:17:13: Aber gibt's
00:17:14: kaum noch,
00:17:14: ne?!
00:17:15: Ja, gibt es aber das eine ganz andere Beziehung zwischen Großeltern und die Enkelkinder.
00:17:22: Ich weiß meine Eltern oder meine Mutter zumindest hat auch immer darauf geachtet was für Noten ich kriege usw.
00:17:29: Und wenn es um mein Kind geht dann heißt es ach komm!
00:17:34: Das ist nicht das Wichtigste im Leben.
00:17:36: Ach das wird schon irgendwie klappen.
00:17:39: Sie können sich zurücklehnen entspannen Ja, vielleicht dieses positive Gefühl geben, dass das Leben mit Leichtigkeit genommen werden kann.
00:17:49: Und das ist für Kinder sehr wichtig.
00:17:51: Ich glaube, das prägt sie sogar mehr manchmal diese Beziehung als die Beziehungen mit den Eltern, die ein oder weniger erziehen sehr stark.
00:18:00: Die Großaltern können einem so ein bisschen Leichtigheit geben und zumindest in meinem Fall war es nach dem Motto Du bist toll wie du bist Das genießt einfach dein Leben.
00:18:14: Ich finde, das könnte auch eine Quelle des Unglückliches sein, wenn man sich zu stark... Weißt du?
00:18:24: Wenn man irgendwie nicht loslassen kann und trotzdem die Versuche als Eltern das Leben zu... zu kontrollieren, wenn die Kinder schon bereit sind.
00:18:35: Also nicht zurücktreten kann ab einem bestimmten Alter.
00:18:38: Ich weiß nicht wie du das siehst.
00:18:40: ich finde man kann.
00:18:41: also ich finde zum Beispiel ich könnte richtig unglücklich sein, wenn ich mir ständig Sorgen mache und wenn ich nicht in der Lage bin quasi so richtig loszulassen.
00:18:52: Ja dass ist gerade ein Konflikthema auch bei mir.
00:18:55: Das muss sich aber gleich darauf eingehen.
00:18:56: Ich wollte nochmal auf das von vorher eingehen, ich wollte ja aber nicht unterbrechen.
00:19:01: Ich habe jetzt nochmal darüber nachgedacht, wenn du so mit Großeltern und Eltern aufwächst oder wenn du halt viel Kontakt zu deinen Großeldern hast.
00:19:08: Und alleine, du hast irgendeine Situation in der Schule die vielleicht pränslich ist ja?
00:19:13: Du hast einen Test total verhauen oder dieser Test hat auch noch Auswirkungen auf deine Zukunft weil du jetzt vielleicht nicht den Zuschlag, den Platz bekommst, die weitere Schule oder was auch immer.
00:19:28: Ich finde, das ist ja auch sehr bringend.
00:19:30: Wenn du dann siehst, dass deine Eltern die am meisten in der erzieherischen Rolle wollen, dass du vorwärts kommst und dass du die besten Noten hast und alles muss passen, dann sich total aufregen meistens oder zumindest dir – da sind wir wieder bei du kannst nicht kommunizieren – dir Blicke hinwerfen, dass Du sowieso weißt, du hast jetzt mega versagt und dann deinen Großeltern erlebt und selbst wenn es Zeitversetzt ist….
00:19:56: Bei mir war das dann vielleicht so, dass ich mal eine Stunde später runter bin und Käffchen getrunken habe mit denen.
00:20:00: Und die das dann ganz gechillt sehen?
00:20:02: Und die dir dann erklären zu wie du das so schön gesagt hast.
00:20:05: Die Welt geht gar nicht unter.
00:20:06: Hauptsache dir geht's gut!
00:20:08: Ja, die einfach schon des Leben aus einem anderen Blickwinkel sehen, dass Gesundheit das höchste Gut ist.
00:20:14: Das finde ich auch eine andere Prägung wieder.
00:20:18: Kann sehr positiv sein.
00:20:19: Du hast dann zwei Optionen... ...die dir gespiegelt werden, aus denen du später vielleicht auch wählen kannst.
00:20:27: Aber du wirst natürlich also aus meiner Sicht als Eltern hast immer den schlechten Part, ich bin nicht besser!
00:20:33: Ich bin auch bei jedem schlechten Test.
00:20:35: Ich muss sagen, ich habe versucht mir abzugewöhnen... Da sind wir bei Kommunikation zu meinem Kind nichts mehr zu sagen.
00:20:43: Du musst jetzt aber lernen ja?
00:20:45: Also manchmal hab' ich mich ertappt irgendwie dass sich die Tür aufmache und schon sag Du musst verlernen, ne?
00:20:51: Du musst...
00:20:52: du musst schuldig
00:20:53: machen.
00:20:53: Ja!
00:20:53: Ganz
00:20:54: schlimm.
00:20:55: Du musst
00:20:56: lernen.
00:20:57: Ja, nein ganz schlimm ist dass wir es ganz anders ausdrücken könnten und ich glaube auch das es da viele gibt die das viel besser können die einem Kind dann dazu bringen ohne den Satz du musst sondern keine Ahnung.
00:21:13: ich hätte ja auch sagen oder ich versuche klappt aber nicht zu sagen hey Hast du heute schon gelernt oder gibt es Themen, die du lernen musst?
00:21:22: Es gibt ja Tausend Sätzen, denen man nicht die Tür aufwacht und sagt Du musst heute lernen!
00:21:27: Dadurch schadst du dir.
00:21:28: Weil du wirst nichts erreichen.
00:21:33: Man muss ihn wie loslassen und Kinder ihre Fehler machen lassen.
00:21:37: Das spannenderweise gerade in allen Filmen, die ich gucke... Offensichtlich ist das ein gesellschaftliches Thema, gerade was sehr prominent ist.
00:21:45: Weil in verschiedenen Filmen, die ich schaue wird es ständig thematisiert auf irgendeine Art und Weise.
00:21:53: So Teenager-Alter eigene Erfahrungen machen Und dann die Eltern, die quasi einen Schritt zurück treten müssen und einfach da stehen und beobachten und die Fehler machen lassen Ja... Ich glaube Ja,
00:22:12: aber... Das ist nicht schlimm.
00:22:15: Aber ich habe mich jetzt wirklich gefragt ob das jetzt wirklich ein gesellschaftliches Problem aktuell ist?
00:22:20: Meinst du nicht dass alle Generationen genau die gleichen Sätze gesagt haben?
00:22:25: Das glaube ich nicht!
00:22:27: Also doch schon dass man gesagt hat ja, aber nicht dass man sich so... also ich glaube man hat dann vielleicht die Kinder bestraft auf irgendeine bestimmte Art und Weise.
00:22:40: Also ich glaube zurzeit ist es so, dass man versucht Kindern sowohl das Leben sehr einfach zu machen als auch sie zu schubsen, da sie sehr viele Option haben und richtige Entscheidungen treffen.
00:22:53: Und ich glaube die haben noch in der heutigen Gesellschaft die Möglichkeit unseren Kindern sehr viel zu geben.
00:23:00: Es ist Gott sei Dank kein Krieg gerade hier.
00:23:03: zumindest Es ist schon eine Gesellschaft, die viele Möglichkeiten hat und so weiter.
00:23:12: Und deswegen machen wir das auch gerne.
00:23:15: Wir fliegen mit unseren Kindern in Urlaub irgendwo hin.
00:23:19: Wir ermöglichen unseren Kindern – was weiß ich?
00:23:21: – verschiedene sich Sachen zu leisten, sich dachten zu kaufen.
00:23:26: Gott bewahre, hungern sie nicht usw.
00:23:29: Dadurch aber werden die Kinder nicht glücklicher, finde ich.
00:23:35: Irgendwie brauchen sie... Vielleicht auch die negativen Erfahrungen, um zu sehen was das Positive ist.
00:23:40: Also weißt du, was ich meine?
00:23:44: Dass sie einfach sehen, dass sie erkennen, was sich haben... Ich weiß es nicht!
00:23:48: Ich bin jetzt keine Erziehungsberaterin.
00:23:52: Ich denke mir einfach nur, dass ich an manchen Stellen später merke.
00:23:59: Das war vielleicht ein Fehler wie ich da gehandelt habe aber gleichzeitig Geht es nicht so, dass man dem Kind auch...
00:24:07: Ja was steht denn in deinem Buch?
00:24:09: Jetzt haben wir ja gesagt das ist wie die Anleitung zum Unglücklichsein.
00:24:16: Ja er beschreibt verschiedene Beispiele.
00:24:18: Ist
00:24:18: denn auch so ein Beispiel dabei?
00:24:22: Das weiß ich nicht.
00:24:23: wo gibt's so einen Beispiel dabei?
00:24:25: doch ich glaube jetzt gibt es einen Kapitel.
00:24:27: heißt irgendwie die.
00:24:29: das sind so komische Kapitel.
00:24:31: das eine heißt Die Verscheuchten Elefanten.
00:24:35: Also jemand steht da und verscheucht und schickt Telefanten weg, verscheuchte Elefanten.
00:24:40: Und jemand fragt ihn wo?
00:24:42: hier sind doch gar keine Elefanten.
00:24:43: was wird er verscheuchen?
00:24:45: Dann sagt er ja siehst du das ist kein Elefante weil ich sie verscheug habe!
00:24:50: Ich glaube zu den Kindern gibt es keinen Beispiel in diesem Buch aber in einem anderen Buch wohl über ich auch mit dir reden wollte hatte ich so ein passendes Beispiel dazu Ein Fremder, schreibt sich hier in diesem anderen Buch, hält mich aber vielleicht nicht für Arm.
00:25:07: Weil er die Merkmale des Armuts in seiner Gesellschaft so nicht kennt.
00:25:13: Warum bin ich arm?
00:25:14: fragt er sich wenn ich Schuhe an habe und wenn ich nicht hungrig bin?
00:25:18: Also das kommt ja ein bisschen meiner Meinung nach in deine Richtung.
00:25:21: Ich glaube wir sind als Gesellschaft stellen wir uns Glück auf eine bestimmte Art und Weise vor Und versuchen das unseren Kindern zu vermitteln.
00:25:30: Du musst mal glücklich sein, weil ich mit dir nach Hawaii fliege und du kannst da schon Urlaub machen.
00:25:36: Aber vielleicht sind unsere Kinder die Fremden in dieser Gesellschaft noch nicht so akzeptieren?
00:25:42: Weißt du für sie ist es nicht gluck ... Weil Sie überhaupt nicht wissen...
00:25:48: Ist es Normalität?
00:25:50: Ja, dass es teuer ist.
00:25:51: Meine Eltern gehen mit mir in den Urlaub auch wo sie hinfahren.
00:25:55: Genau!
00:25:56: Irrelevant, das ist unser Urlaub und ich schau mir was an.
00:25:59: Meine Eltern gehen mal da mit mir hin, mal damit mehr.
00:26:01: also es ist schon fast Normalität Und wir erwarten Dankbarkeit weil wir uns eine andere Zeit kommen wo wir eben nicht nachher weif liegen konnten Weil wir uns das erarbeitet
00:26:12: haben.
00:26:13: Genau, aber die Kinder sind noch fremde da drin in dieser Gesellschaft.
00:26:16: Für sie ist das genau wie du es gesagt hast.
00:26:18: Für Sie ist das einfach Urlaub mit Mama und Papa und wir fliegen nach Hawaii zum Urlaub.
00:26:24: also was alles dahinter ist wissen sie nicht können sich nicht einschätzen und deswegen können sie das auch nicht zuordnen.
00:26:30: wäre jetzt mein Gedanke was mir spontan dazu einfällt.
00:26:34: Aber Schau, jetzt sind wir ja wieder bei der Kommunikation.
00:26:36: Entschuldigung, dass ich dich unterbreche!
00:26:38: Jetzt könnten wir natürlich permanent zu unseren Kindern sagen Ja du weißt ja gar nicht was das für mich bedeutet?
00:26:43: Dass sich das erarbeitet habe Wie viel ich dafür arbeiten muss?
00:26:46: Jetzt schätzt es mir halt wert Was du da erlebst und so weiter.
00:26:50: Das könnte ich jetzt permanent machen.
00:26:52: aber Ich könnte auch hier wieder einen gelassenen Gedankenansatz So wie du's vorhin schön gesagt hast Kommunikativ rüberbringen, dass sie sagt hey Das ist jetzt eine Gegebenheit, die nehme ich so hin.
00:27:05: Aber die Erfahrungen um zu wachsen müssen sehr selber machen und hinfallen ist ja nun mal Die beste Erfahrung die man machen kann indem man wieder selber aufstehen muss Gibt es.
00:27:16: im amerikanischen sagt man ja aus den Fehlern lernt man viel mehr als aus dem Erfolg.
00:27:21: Und das ist auch wirklich so.
00:27:22: und dadurch dass wir natürlich versuchen und ich nehme mich da absolut nicht raus die möglich so behütet, durch dieses Leben zu tragen in dieser kleinen Baby-Eierschale und die nur nicht zerbrechen darf.
00:27:34: nehmen wir ihnen ja auch ein Stückchen Selbstständigkeit zu erlangen.
00:27:39: Und das passiert halt wirklich erst wenn sie rausgehen.
00:27:41: ich hatte die Diskussion gerade mit meinem größten der jetzt meinte dass der mittlere ja so langsam ist.
00:27:49: also mit dem was Sie sollten was im Garten machen also mit DEM kann man ja nichts machen.
00:27:56: Ich meinte dann so, ja ich kann mich noch erinnern wo es Menschen gab die auch zu dir gesagt haben oder über dich mein Gott ist der Junge langsam.
00:28:02: Vielleicht aber wenn man dann so ins Leben reingeht und man hat mal den ersten Job und man muss ja sehen wie komm' ich denn zurecht?
00:28:09: Ich hab hier ne Aufgabe!
00:28:10: Ich habe Kollegen, Chefs, die haben Erwartungen da kommt Druck auf mich zu... Dann wachsen sie von ganz alleine weil die müssen einen Weg daraus suchen oder einen Weg suchen wie sie da klarkommen Und da ist dann die Mama eben gar nicht mehr dort.
00:28:22: Die kann ja jetzt nicht mit auf Arbeit und kann auch noch versuchen, alles schön eben zu machen.
00:28:28: Also ich glaube jeder wächst wenn wir ihn wachsen lassen.
00:28:31: Wir sind jetzt halt so irgendwie die Generationen, die das gerne behüten möchte.
00:28:35: So lange wie möglich.
00:28:38: Ja es ist auch nicht falsch aber... dieses Buch sieht es tatsächlich so dass man wirklich sich selbst so glücklich machen könnte.
00:28:51: Also dass wir quasi unsere Probleme selber erschaffen, teilweise natürlich erschaffen vor allem... Also letztendlich das Glück eine... Glaubst du eigentlich?
00:29:02: Glück ist eine Entscheidung oder ist es ein Zufall?
00:29:05: Glück!
00:29:05: Glück
00:29:06: ist auf jeden Fall erst mal Glück.
00:29:09: Das glaube ich ganz ehrlich.
00:29:10: Es ist weder Zufahl noch ne Entscheidung.
00:29:12: Ich glaube, dass man es sehr beeinflussen kann Also, dass man immer nach links oder rechts kann.
00:29:18: Aber auch dieses wirkliche Funken... Jetzt habe ich mal Glück gehabt!
00:29:22: Der gehört halt im Leben auch dazu.
00:29:24: Das
00:29:26: du das erkennen kannst?
00:29:29: Aber auch, dass es auf dich zukommt.
00:29:30: Es muss auch manche Dinge passieren von außen und die kommen auf uns zu
00:29:36: Ja, oder?
00:29:37: Das sind so Kleinigkeiten wo du dir manchmal denkst.
00:29:40: Ich
00:29:40: blicke manchmal jetzt zurück wenn wir wieder bei der Jugend sind.
00:29:44: ich
00:29:44: weiß zum Beispiel manche Sachen in meinem Leben sind wirklich so passiert dass sich zu jung war um bestimmte Situationen einzuschätzen und einfach so reagiert habe auf diese Situation.
00:29:59: Und wenn ich jetzt zurückblicke, denke ich mir um Gottes Willen, da hatte ich so viel Glück in diesem Moment wo das passiert ist.
00:30:06: Ich weiß nicht welche Engel mich aufbewahrt haben.
00:30:12: in diesem moment.
00:30:14: aber so wie ich die Situation heute einschätze hätte es auch wirklich ganz ganz schlimm ausgehen können.
00:30:20: für Du hast recht.
00:30:24: Ich glaube, manchmal kann man es zurückblicken und einschätzen, dass das wirklich Glück war, wo man sich gerade befand.
00:30:31: Und manchmal habe ich auch eine Entscheidung, dass du... Ich glaube manchmal ist man... Wo habe ich es gestern, hatte ich es irgendwo gehört?
00:30:39: Dass man merkt, dass irgendwie... Hattest du mir diese Geschichte erzählt, dass dein Leben so wie ein Zug ist?
00:30:47: Und wenn, nee du hattest auch eine Geschichte mit dem Zug.
00:30:51: Aber das war irgendwie so ein Sprichwort japanisches glaube ich Das Leben ist wie ein Zug Wenn du merkst dass du im falschen Zug bist dann solltest du so schnell wie möglich aussteigen weil der Weg zurück dann kürzer ist.
00:31:06: also quasi wenn du irgendwo irgendwo einen Entscheidungen triff und irgendwas machst.
00:31:11: und ich glaube da ist Glück eine Entscheidung Weil manchmal weiß man es ist nicht so Passt es nicht zu einem und trotzdem will man diese Veränderung, das im Buch auch so thematisiert.
00:31:22: Man hat Angst vor dieser Veränderungen und je länger man wartet desto schwieriger ist es dann quasi zu sich zurückzukommen und ja... ...zurückzufinden.
00:31:34: In dem Fall glaube ich, ist es tatsächlich eine
00:31:37: Entscheidung
00:31:39: zumindest zu versuchen glücklich zu sein.
00:31:41: Manche Menschen die drehen.
00:31:42: immer sag' ich so schleifen.
00:31:44: also jeder hat ja so Ziele Ob das Ziel jetzt ist, einen gewissen Beruf zu haben oder eine Familie zu haben.
00:31:50: Oder einfach glücklich sein im Haus mit Kindern.
00:31:53: Aber irgendwie hat jeder so ein bisschen seinen Ziel vor Augen.
00:31:58: Das braucht man ja auch um vorwärts zu laufen.
00:32:01: Aber viele drehen dann so extra Schleifen.
00:32:03: Wenn man da so'n Zeitstrahl vom Leben zieht... Dann machen die immer so Kurven.
00:32:08: Noch mal ein Kringel und noch einmal ein Klingel!
00:32:10: Und eigentlich diese Erfahrung werfen ... Diese falschen Entscheidungen, wie du gerade gesagt hast, die steigen eben zu spät aus dem Zug aus.
00:32:18: Also drehen sie die Schleife noch mal und nochmal.
00:32:21: Manche drehen die ewig und also von daher ist Glück natürlich auch klar.
00:32:25: eine Entscheidung, dass ich mich für das Richtige oder manchmal auch mutig genug bin um mich dafür zu entscheiden.
00:32:33: Das hat tausend Varianten, also mir fällt jetzt zum Beispiel eine ein.
00:32:37: Ich bin total früh in so'n Ührungsposition gekommen und hatte mich überhaupt nicht auf diese Stelle beworben aber die Person, die mir gegenüber saß, sah da was in mir wahrscheinlich nie gesehen hätte.
00:32:49: Und dann bin ich einfach in dieses Wasser gefallen weil ich vielleicht den Mut hatte nicht zu sagen Nein das traue ich mich nicht, das schaffe ich nicht sondern einfach Ja, die naivität hatte zu sagen okay mache ich.
00:33:03: Dann hat das Leben eben eine andere Wendung genommen.
00:33:07: Also da sind wir wieder an diesem Weg, einmal rechts, einmal links.
00:33:10: aber B gehört manchmal auch die eigene Entscheidung und der Mut dazu.
00:33:14: also ja ich entscheide mich schon ein bisschen mein Glück zu machen.
00:33:18: Aber wenn diese Person nicht gekommen wäre Und dieser Glücksfall einfach von oben von außen ist ja ne Außenwirkung nicht in meinen Leben gekommen wäre dann hätte ich ja eine ganz andere Richtung eingeschlagen.
00:33:30: Ja genau, das ist genau dieses Schicksalshafte.
00:33:34: Dass du die Möglichkeit hast und dass du die richtige Entscheidung triffst.
00:33:37: Vielleicht ist es... Genau wie du gesagt hast vielleicht ist es beides aber sag mal bevor wir zu lange... Also ja man... Die Leute müssen auch diesen
00:33:45: Klößen empfehlen.
00:33:46: Ja also wenn es leicht geschrieben ist!
00:33:48: Und du
00:33:49: musst dieses Buch leben.
00:33:50: Es ist sehr sehr einfach.
00:33:52: geschrieben sind einfach ich glaube mein Liestes je nachdem wie lange man damit verbringen möchte, aber ganz schnell kann man es durchlesen.
00:34:00: Aber vielleicht frage ich dich etwas quasi so schon zum gleich Abschluss?
00:34:06: Was würdest du sagen?
00:34:08: Welche Gewohnheit... weil wir reden ja hier von Gewohnhalten
00:34:12: eigentlich... Ich dachte wir reden
00:34:13: von Kommunikation!
00:34:15: Ja, aber auch tatsächlich Kommunikations ist eines der Sachen.
00:34:19: Aber das andere sind was er sagt sind auch die die eigenen Denkweisen, Erwartungen und Kommunikationsmuster.
00:34:26: Die drei Sachen.
00:34:28: Und wenn wir jetzt zu diesen Denkweisen, Erwartungen gehen... Von mir aus auch zur Kommunikation musstern was glaubst du?
00:34:35: welche Gewohnheit oder welche Gewohnhalten zu allen drei Kategorien haben eigentlich dein Leben leichter gemacht?
00:34:45: Nicht schwerer.
00:34:46: Also einmal hat mein Leben definitiv leichter Anfang dreißigern oder Ende zwanzigern so ein Buch auch gefunden haben, sind wir wieder bei einem Buch.
00:34:57: Da ging es um Dankbarkeit und zwar... Ich habe leider aus dem Englisch das Titel jetzt nicht mehr parat aber es war ein Buch wo man eine Übungslinie durch das ganze Buch macht.
00:35:07: ich habe alle mit einbezogen.
00:35:08: die mussten alle mitmachen dass man jeden Tag zehn Dinge aufschreibt für die man dankbar ist und dass man immer vorm Schlafen gehen sich nochmal überlegt was war heute für was ich dankbar sein kann?
00:35:20: Und das macht natürlich sehr viel mit einem, weil wenn ich mir alleine bewusst werde was eine einzigste Sache wäre für dich dankbar bin habe ich natürlich ein ganz anderes Mindset für den nächsten Tag.
00:35:31: Weil ich schlafe schon mal total zufrieden ein, weil ich dankbar einschlafe.
00:35:34: Das heißt es verbreitet sich einfach viel mehr Positives in meinem Kopf und das ist definitiv eine Sache die mir das Leben... Du hast gefragt ob sie es mir leichter macht.
00:35:45: ne?
00:35:46: Ja!
00:35:47: Einfach so eine Gewohnheit, die du hast.
00:35:50: Und an ganz schlechten Tagen... Also das Buch macht das so dass man es einen Monat machen muss weil man ja bei allen Dingen sagt mach das mal achtundzwanzig Tage dann automatisiert sich selbst an ganz schlechtem Tag wenn du da eben jetzt nicht so dran denkst liegst zu deinem Bett und denkst ach Mann für was bin ich denn heute dankbar kommen?
00:36:06: Das war doch gut!
00:36:08: Ja kommt man doch wieder ein bisschen positiver und wird's wieder leichter und man kann wieder leichtere einschlafen.
00:36:16: Super
00:36:20: Anleitung zum Unglücklich sein.
00:36:23: Also ja, eigentlich ist das weil mehr oder weniger materialisierst du oder zumindest in den Gedanken.
00:36:30: wie sagt man gibst du Stoff für gute Sachen die passiert sind und die sonst vielleicht... einfach in Vergessenheit geraten.
00:36:39: Man sagt ja auch, also wenn man die Sachen vielleicht auch aussprechen würde dann wäre es sogar noch besser oder sich irgendwo aufschreiben würden weil man sagt ja du schaffst dadurch quasi so Wirklichkeit.
00:36:53: Deine Wirklichkeitschaffstoffe eine bestimmte Art und Weise da durchprägst Du.
00:36:58: Ja das ist nochmal ein extra Thema.
00:37:00: Das sind
00:37:02: extra Themen genau!
00:37:04: Aber gehört auch dazu, weil du dadurch quasi so positive Sachen in deinem Kopf behältst als Gedanken und ... Ja.
00:37:14: Das ist glaube ich ein guter
00:37:15: Abschied, oder?
00:37:15: Absolut!
00:37:17: Mit diesen Worten verabschieden wir uns heute bei euch da draußen und hoffen dass es euch gefallen hat zuzuhören und ich verabschehle mich auch von dir, Gary.
00:37:28: Ja, von dir auch, Moni.
00:37:29: Ich habe eine schöne Woche und bis
00:37:32: bald!
00:37:33: Macht's gut, tschüss!
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