Die Sache mit der Wirklichkeit

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00:00:00: Hallo da draußen und hallo Geri, schön dich heute wiederzusehen.

00:00:04: Und zu

00:00:06: hören!

00:00:07: Ja wie war deine Woche so?

00:00:09: Meine Woche, wir waren sie eigentlich ganz gut bis jetzt.

00:00:13: Du war verlängertes Wochenende deswegen bin ich ganz entspannt in die Woche gekommen.

00:00:21: Wetter hier nicht so optimal...

00:00:23: Aber hast du auch einen Garteneinsatz gemacht wie wir?

00:00:28: Leider.

00:00:31: Das ist nicht meins!

00:00:33: Aber ja, das habe ich gemacht.

00:00:34: Es ist jetzt die Saison und man muss sich darum kümmern.

00:00:37: Ich sage mir immer wenn ich das mache weil es mich tatsächlich ein bisschen... Das ist jetzt nicht meine Lieblingsbeschäftigung.

00:00:43: Aber ich bilde mir ein, dass sich dadurch Lebewesen das Schöneleben ermöglichte indem ich die quasi Blümchen von Unkraut befreie und dann denke ich mir mache etwas ganz ganz Sinvolles jetzt.

00:00:57: also ich helfe so.

00:01:01: Also ich finde es auch... Ich mag's nicht!

00:01:03: Es ist nicht meine lieblings Beschäftigung.

00:01:05: aber was ich total mag ist, dass man einen Ergebnis sieht Und das macht mich total glücklich hinter diesem ganzen Dreck, also es ist ja eher dunkel quasi.

00:01:14: Man macht was mit der Natur.

00:01:15: Total tolle wichtige schöne Sache.

00:01:18: aber das Allerschönste ist dass danach viel besser aussieht meistens und dass man so ein Ergebnis hat.

00:01:24: Ja das ist ein guter Gedanke.

00:01:26: Für mich ist das Fürsorge für dich ist das ein Projektmittergebnis.

00:01:32: Wenn man einen Job hat wo man nicht wirklich sowas sieht.

00:01:36: am Ende des Tages finde ich das eine ganz tolle Sache.

00:01:40: Ich hatte so eine tolle Diskussion, weil eigentlich die Wahrnehmung der Menschen ist ja sehr unterschiedlich.

00:01:46: Und wir haben also den Garten gemacht und dann meinte einst meiner Kinder Ja früher war das ganz anders da haben wir immer alles zusammengemacht.

00:01:56: Jetzt heißt es ich muss das hier nur machen.

00:01:58: Ich geh du mal raus mach das, geh du macht dies, geh Du macht das.

00:02:02: Stopp wann früher?

00:02:04: Welche Wahrnehmungen hast du von früher?

00:02:08: Da haben Mama und Papa das gemacht.

00:02:09: Und wir waren dabei, sag ich okay!

00:02:12: Das ist also da haben wir alles zusammengemacht.

00:02:16: Ja und dann sind wir so draufgekommen und dann habe ich so gemeint dass im Endeffekt glaube ich jedes meiner Kinder hat eine komplett andere Wahrnehmung oder Wirklichkeit seiner Mama.

00:02:29: Das ist auch so wenn wir uns unterhalten.

00:02:31: die sind jetzt schon alle bisschen voneinander entfernt.

00:02:33: es war nicht der Plan aber das Leben ist auch nicht immer ein Plan Und trotz alledem war ich ja immer unterschiedlich alt.

00:02:42: Beim ersten war ich so Mitte zwanzig, beim nächsten war ich zu dreißig Anfang dreißige und beim letzten war ich auch schon Ende dreißiger.

00:02:49: Und jedes Mal war ich eine komplett andere Persönlichkeit hatte, sag' ich mal vielleicht andere Karrierebenen, Karreziele, Wissensziele – was else?

00:03:00: Aber der Fakt ist dass ich glaube wenn Sie über ihre Mutter, ihren Freunden.

00:03:05: Was erzählen?

00:03:06: Erzählt jeder eine andere Geschichte.

00:03:08: und wenn diese Freunde sich treffen würden, würden die nie glauben dass es die gleiche mutter

00:03:12: ist.

00:03:12: Ja absolut!

00:03:14: Das stimmt auch.

00:03:15: also ich kann das auch nur so unterschreiben.

00:03:18: Ich könnte mir vorstellen für Partner, dass man da geprägt ist von den Partnern und ein anderes Bild von sie kippt.

00:03:26: aber für die Kinder finde ich das super spannend, dass es tatsächlich sein kann.

00:03:32: quasi so unterschiedlich projiziert hast bei jedem Kind.

00:03:37: Na ja, beim ersten gibst du dir noch ganz viel Mühe und beim dritten sagst du dann Du musst lernen!

00:03:42: Weißt du so?

00:03:44: ersetzt du dich nicht mehr so viel daneben.

00:03:46: Du siehst manches schon lockerer, man sagt ja immer die ersten müssen pünktlich zu Hause sein.

00:03:50: Die dritten, wenn dann so mitgeschliffen, naja komm es irgendwann ja, komm gesund zurück ne?

00:03:55: Ja dazu

00:03:56: gibt's da sehr viele lustige Geschichten.

00:03:59: und ja die ersten Kinder, die müssen echt viel Verantwortung tragen auch vom Fakern.

00:04:04: Die Bahnen den Weg, sagt man für die anderen.

00:04:08: Die zeigen wo wir die Grenzen sind bei der Erziehung und dass man da unbedingt dahin muss.

00:04:14: Aber das ist spannend, dass heißt quasi für jedes Kind hat für sich selbst eine andere Mama-Realität konstruiert.

00:04:25: Absolut!

00:04:26: Eine ganz andere Wirklichkeit nehmen die wahr?

00:04:29: Ja, ich glaube es ist kein Desenfänomen Natürlich, bestimmt aus der Psychologie.

00:04:37: Ich kenne es aus der Soziologie oder aus den Kommunikationswissenschaften, dass man quasi sagt die Wirklichkeit in der wir leben ist nicht einfach so gegeben sondern wird durch gemeinsame Vorstellungen quasi erschaffen.

00:04:55: Quasi dadurch das man bestimmte Rituale hat, Vorstellung hat, bestimmte Sprache und so weiter... Das hilft eigentlich dass die Menschen eine bestimmte Welt konstruieren gemeinsam.

00:05:11: Ich wollte – ich hatte letztes Mal schon angedeutet oder gedroht, dass ich mit ihr über so ein Buch reden möchte!

00:05:21: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, wo es darum geht wie man also was uns hilft eigentlich als Menschen eine gemeinsame Welt zu konstruieren.

00:05:31: Also quasi Erziehung Kultursprache Rollenbilder Religion alltägliche Gewohnheiten also das auf der Gesellschaft hinnehmen.

00:05:41: aber ich glaube man kann es auch übertragen bei euch.

00:05:43: vielleicht hattest du tatsächlich andere alltägeliche Gewohnheit Weiß nicht, andere Sprache hast du bestimmt nicht benutzt.

00:05:51: Aber eine andere Erziehung.

00:05:52: glaubst Du in Deinem Mikrokosmos, dass Du andere Erzieherungsregeln gelten lassen hast?

00:05:59: Ja natürlich!

00:06:00: Das ist ja auch ganz normal.

00:06:04: Beim ersten Kind hast Du ja noch nicht so die Erfahrung.

00:06:08: Du bekommst sicherlich vieles mitgegeben oder gesagt aber im Endeffekt bist Du auf einer Reise wo Du Erfahrungen selber sammeltest.

00:06:17: So, die hast du ja jetzt beim zweiten schon einmal durch.

00:06:21: Also ist das schon mal in der Anwendung oder in der Wahrnehmung des Kindes dann eine andere Realität?

00:06:29: Die Du vermittelst aus einer anderen Sicherheit heraus.

00:06:33: Beim ersten bist du auch ja in der Regel oder ich sehr viel jünger Das heißt du bist da noch viel.

00:06:39: also Ich will nicht sagen naiva aber du gehst mit mehr Leichtigkeit Ende, dreißig.

00:06:48: Ja dann hatte ich in meinem Fall ein komplett anderes Berufsfeld eine andere Entscheidungsebene.

00:06:58: also dann hat es sich sehr viel verändert.

00:07:01: Ich weiß nicht ich habe glaube ich dazwischen auch noch viele Weiterbildungen gemacht.

00:07:07: Also ja man verändert sich einfach als Mensch.

00:07:10: das heißt die eigene Realität konstruiert man sich neu Und dieses neue Konstrukt erlebt ja dann das neue Kind auch wieder anders.

00:07:23: Die anderen laufen mit, die verändern sich mit.

00:07:26: aber wenn wir jetzt davon ausgehen dass wir einen Abschnitt sehen einer Kindheit ich sage einfach mal wir nehmen ein Abschnitt von wahrnehmbaren sechs Jahren bis zwölf jahren Kindheit Dann werden denke ich die drei Kinder unterschiedliche Wahrnehmungen an diesem Zeitabschnitt haben

00:07:44: Weil du unterschiedlich warst und weil die ganze... Glaubst du es hängt auch damit zusammen, dass sich auch etwas da draußen verändert hat?

00:07:53: Weil man sagt ja auch... Also jede Generation.

00:07:59: Ich weiß jetzt nicht ob sie verschiedene Generationen angehören aber das ist zumindest heutzutage glaube ich verändern sich sehr viele Sachen also mit den neuen Medien zum Beispiel Social Media das Leben der Jugendlichen sehr stark beeinflussen und nicht zufällig gibt es Überlegungen, ab welchem Alter man das nutzen könnte.

00:08:22: Also wann ist man reif genug um zu erkennen dass die Wirklichkeit, die da konstruiert wird eigentlich nicht die Wirklichkeit ist, die tatsächlich ungefiltert in unserem Leben so besteht?

00:08:33: Also glaubst du oder wenn wir jetzt deine Kinder in Ruhe lassen sind ja ein Beispiel dafür aber insgesamt Gesellschaft und die Jugendlichen heutzutage.

00:08:44: Glaubst du, die Realität, die sie erschaffen bekommen da ist ganz anders als unsere dadurch?

00:08:51: Ja also das Außen- und die Kultur um uns drum herum, die konstruiert ja eigentlich unsere Wirklichkeit.

00:08:57: Also da müssen wir jetzt nochmal auf die drei zurück.

00:09:00: während der dritte Jahr in einer Smartphone Tablet Schule Normalität findet war das ja beim ersten noch gar nicht gegeben.

00:09:08: Als muss man ja auch sehen, also da alleine durch diese äußeren Gegebenheiten sind drei Wirklichkeiten und ich glaube aber dass die Kultur, die um uns herum ist – also Kulturgesellschaft oder Familie, das Gesamtkonstrukt – auch die Digitalisierung natürlich unsere Wirklichkeit verändert.

00:09:29: Trotzdem darf man nicht vergessen, dass jeder von seiner kleinen Wirklichheit auch nur so einen geringen Teil wahrnimmt.

00:09:36: Wir konstruieren uns da als Mensch immer diesen kleinen Ball um uns herum, unsere kleine Welt die wir so wahrnehmen und das ist ja nie das Ganze.

00:09:49: Also da sind wir wieder auf dem Arbeitsplatz, ne?

00:09:51: Multikultureller Arbeitsplatz.

00:09:54: Verschiedene, manche kommen aus kollektivistischen, manchen eben von... Ja, dem Land wo man gerade jetzt hier ist und alle zusammen haben unterschiedliche Prägungen, unterschiedliche Familien, Kulturen um sich herum.

00:10:10: Und trotzdem hat jeder wahrscheinlich so seine kleine eigene Welt die er für sich konstruiert hat und kann niemals die Gesamtheit dieser verschiedenen Welten in der Matrix der anderen wahrnehmen.

00:10:26: Also das glaube ich schwer möglich!

00:10:30: Ja, also ich weiß jetzt nicht.

00:10:31: Ich glaube schon dass es schwer möglich ist in diesem Buch.

00:10:37: Ich widerspreche dir jetzt nichts und das Buch widerspricht

00:10:39: mir ein bisschen... Du darfst mir widersprechen!

00:10:40: Nein nein nein, ich bin doch deiner Meinung.

00:10:42: aber ich musste wieder an das Buch denken.

00:10:46: hier sagen sie zum Beispiel die Gesellschaft die objektive Wirklichkeit ist.

00:10:51: durch die Wechselbeziehungen zu der Umwelt entfaltet sich der Mensch und wird quasi dazu, was wir mit anderen Worten.

00:11:02: Je mehr wir offen sind meiner Meinung nach dafür andere Menschen zu sehen und ihre Welten quasi zu verstehen, desto weiter entwickelt sich dieses Menschenwerden so dass wir auch zu anderen Menschen werden.

00:11:18: also das wir eine unsere Wirklichkeit gesellschaftliche Wirklichheit auch anders ist als wenn wir uns nur quasi, wenn wir nur in unserer kleinen Welt bleiben und nicht bereit sind andere Ansichten zu sehen und zu verstehen.

00:11:30: Weißt du was ich meine?

00:11:32: Ja absolut!

00:11:33: Deswegen meine ich, ich widerspreche dir nicht direkt.

00:11:35: Ich bin schon der Meinung das er so ist und dass wir nicht in der Lage sind alles zusehen zu verstehen.

00:11:40: aber ich glaube Wir sind in der Lager als Menschen tatsächlich uns zu öffnen Und je mehr wir es erlauben andere Sachen nachzuvolltieren, desto mehr verändert sich auch unsere Vorstellung was eigentlich normal ist und was Realität ist.

00:11:56: Ja also ja ja muss ich schon sagen hast du natürlich recht.

00:12:02: es unsere Wirklichkeit die wir wahrnehmen verändert sich wenn wir es zulassen wenn wir uns öffnen.

00:12:10: Also das hast du gemeint oder?

00:12:13: Genau also dass wir zum Beispiel, warte mal ein Beispiel gebe ich dir da wo ich aufgewachsen bin weil oder zu der Zeit, wo ich aufgewachsen bin.

00:12:21: Vielleicht nicht da?

00:12:22: Vielleicht überall?

00:12:23: Keine Ahnung!

00:12:24: Weil es nicht denkbar war, dass zwei Männer sich in der Öffentlichkeit küssen und zwei Frauen heiraten.

00:12:31: Da haben alle darüber geredet.

00:12:34: Und ja... und guck und die da und kennst du sie oder der da.

00:12:38: Das waren so Einzelfälle und das war nicht normal, sagen wir mal so.

00:12:44: Wogegen heutzutage wie mein Kind auch wächst Für sie ist das unglaublich normal, dass sehr viele sogar zu viele von den Kindern.

00:12:55: manchmal frage ich mich ob es nicht modern ist langsam dann sagen mitten der Pubertät ja ich glaube ich bin dann quasi.

00:13:03: ich mag sowohl Männer als auch Frauen ein ganz anderes gesellschaftliches Bild was normal ist und was akzeptiert ist.

00:13:10: Und die machen sich absolut keine Gedanken.

00:13:12: für sie Also für sie ist es so wie Atmen, dass es diese verschiedenen Bilder gibt.

00:13:20: Dass es eine Familie mit zwei Pappers oder mit zwei Mamas gibt.

00:13:24: Oder ja die Rolle der Frau an sich, wie lange weiß denn Frauen nicht möglich selbstständig zu entscheiden ob sie arbeiten wollen oder nicht?

00:13:36: Für die Großeltern von meinem Kind weiß immer noch die Realität das der Opa genehmigen musste, damit Jo mal arbeitet.

00:13:49: Und für mein Kind ist das jetzt einfach überhaupt... Das kommt gar nicht infrage!

00:13:55: Es ist eine Welt wo Männer und Frauen gleichberechtigt sein sollten und es ist nicht einmal ein Gedanke was einem kommt.

00:14:05: Ja also ich glaube Wirklichkeit ist nie gleich.

00:14:08: Weder in einer Familie für alle drei Generationen noch.

00:14:12: man kann auch keine Wirklichkeiten für Frauen weil Eine Frau in einer kollektivistischen Gesellschaft, die hat auch eine ganz andere Wirklichkeit wie wir jetzt hier in Deutschland haben.

00:14:22: Und was man aber wirklich sagen muss ist da hast du recht mit dem Öffnen wollte ich noch mal drauf zukommen.

00:14:28: also ich bin ja zum Beispiel aufgewachsen wo man nie oder wir sind nie außerhalb des Landes haben wir Urlaub gemacht das heißt nicht habe eigentlich sage ich mal mein kleines Dorf gekannt.

00:14:42: Das war meine Kultur, meine Wirklichkeit.

00:14:45: Die war also sehr begrenzt und dann vielleicht zum zwei-, dreimal Einblicke woanders hin.

00:14:53: Und dann, wo ich praktisch groß war und das ja gerne selber mal erleben

00:14:59: wollte,

00:15:00: dann wurde die Welt plötzlich größer.

00:15:03: D.h.,

00:15:03: Ich habe Eindrücke von anderen Kulturen bekommen.

00:15:06: Ich hab gesehen wie Frauen woanders leben, wie Familien aufgestellt sind Und heute ist es für mich immer noch so, also das Beste vom Besten.

00:15:17: Da sind wir wieder bei dem Punkt.

00:15:18: Apropos dass wir beim Podcast ganz viel was Reisen sprechen wollen und über die verschiedenen Länder.

00:15:23: Für mich ist es heute noch das Schönste eben zu reisen und planlos zu reißen um wirklich in die Tiefe der Gesellschaft auch mal reinschauen zu können.

00:15:32: Mal zu gucken wie leben sie?

00:15:34: Wie leben die Familien?

00:15:37: Ich glaube das öffnet dann doch Und er schafft eine neue Wirklichkeit, weil man durch das Zulassen des Sehens der anderen Kultur oder der anderen Realitäten Bausteine mit sich in die eigene Realität nimmt.

00:15:53: Ja?

00:15:54: Also krasseste Veränderung hatte ich wirklich bei Japan.

00:15:58: Ich hatte vorher keine Ahnung, obwohl es jetzt mittlerweile so ein Du magst es ja nicht.

00:16:03: Trendgedrängt ist Matcha!

00:16:04: Und war da so gezwungen, weil es gab keine Kaffeemaschine.

00:16:09: Ich habe aber von der Ernährung von dort wirklich so viel bei uns zu Hause umgestellt.

00:16:14: und umgestellt heißt ja das wenn ich koche dann alle oder ich sage jetzt mal darunter leiten könnte ich sagen Aber auch davon profitieren und dieser Ernährungsweise ist jetzt ein fester Bestandteil und damit aber auch unsere Sicht auf die Kultur hat sich verändert.

00:16:30: Und wir haben manche Sachen eben in unsere Wirklichkeit integriert und damit unserer eigene Wirklichheit wieder verändert, ne?

00:16:37: Ja das ist wie wir als Gesellschaft etwas über diese Gesellschaft und wie sie funktioniert wissen und wie die funktionieren sollte.

00:16:47: In Japan ist glaube ich diese gesunde Ernährung zum Beispiel quasi eine ganz große Priorität natürlich und diese Entspanntheit schätze ich mal.

00:16:58: Ich war noch nie in Japan mit dem man die Speisen vorbereitet, im Hier und Jetzt ist.

00:17:04: Man sieht es auch an den Menschen also sich haben alle so eine schöne Haut und so schöne Haare und überhaupt sind alle schlank und sehen gut aus.

00:17:13: warum soll man das nicht nachmachen wollen?

00:17:15: zuhause wenn man so eine Gesellschaft präsentiert bekommt ja vor sich sowas hat ausbezahlt, dass man darauf achtet wie man sich ernährt oder?

00:17:24: Ja aber es sind viele Dinge die eben auch das eigene Denken verändern.

00:17:28: Also ich weiß, dass mir schon als sehr junge Frau Mutti in der Türkei das erste Mal aufgefallen sind, dass in allen Schulen Schuluniformen getragen wurden und was das eigentlich macht also in Japan.

00:17:39: übrigens haben sie sogar die gleichen Schultaschen, die gleiche Mützen.

00:17:43: also wo man da vielleicht noch an anderen Orten sagt Ich kann mich durch teurere Schultasche irgendwie hervorheben, hat man da alles vereinheitlich.

00:17:53: Ich glaube ich habe sogar beobachtet dass es zwei Paar Schuhe gibt.

00:17:55: Ja ja genau!

00:17:56: Man kann glaub ich hier haben wir sogar die gleichen Schuhenstrümpfe.

00:17:58: also ist man da wirklich absolut vereinheitlicht.

00:18:01: und das verändert ja das eigene Denken darüber.

00:18:05: wenn du dann nach Hause kommst und siehst doch teilweise Problematiken in der Schule durch Kinder Wenn ja wenn die eine Familie mehr hat die andere weniger der eine fühlt sich zurückgesetzt.

00:18:18: Das hat schon auch in meinem Denken was verändert.

00:18:20: und wenn das eigene Denken sich verändert, dann verändert es sich immer die Wirklichkeit um mich herum.

00:18:27: Ja ich bin auch so aufgewachsen mit Schuluniformen und das war genau der Hintergedanke dass man quasi nicht erkennen kann wer ist, wer hat mehr Geld, wer kann sich etwas leisten, was sich andere nicht leisten können usw.

00:18:43: Hat dann sich auch ein bisschen... Sorgt auf die anderen Sachen, dass man rebellischer wird.

00:18:49: Dass man den Rock doch fünf Zentimeter kürzer macht als es erlaubt ist, dass quasi die Knöpfe oben offener lässt.

00:18:59: Ich glaube Jugendliche finden immer einen Weg um so ein bisschen etwas nicht ganz in Ordnung zu finden auch wenn die Absichten dahinter eigentlich ganz gut sind.

00:19:11: aber Ja, ich verstehe schon was du meinst.

00:19:14: Dadurch wird es erzielt tatsächlich dass man diesen Gedanken... Also diese Verschinnartigkeit oder Reichtum gegen Armut nicht gegen Ausspilt.

00:19:29: Gegen einander ausspielt in diesem jungen Alter.

00:19:35: Damit kann man arbeiten.

00:19:36: Tatsächlich sind das Sind das Artefakte, wie man eine Kultur prägen kann?

00:19:44: Und die Kultur ist ja dafür verantwortlich, wie eine Gesellschaft ist.

00:19:48: Man sagt ja, die Kultur kannst du nicht verändern indem du versuchst die Werte einer Kultur zu verändern.

00:19:55: Du kannst jetzt nichts den Leuten sagen ihr solltet es keinen Unterschied erkennen zwischen arm und reich Punkt.

00:20:02: Sollte nicht, es ist einfach so.

00:20:04: Macht das?

00:20:04: Das wird nicht gehen!

00:20:05: Das kannst du nicht verändern.

00:20:07: Aber was du machen kannst, ist dann quasi über verschiedene Regeln und über verschiedene solche Artefakte wie Uniformen in dem Fall.

00:20:18: Also eine bestimmte Kultur quasi andersrum von hinten aus quasi zu verändern also die Werte einer Kultur zu verenden.

00:20:25: deswegen sagt man auch... Also wie mächtig diese Artifakte sind oder Symbole sind, zum Beispiel erkennst du manche Organisationen und unternehmen müssen die Leute immer in Anzug kommen, die in höheren Positionen sind.

00:20:41: Und dann siehst du dass es für diese Organisation wichtig ist das da eine bestimmte Hierarchie ist und die erkennbar ist wogegen anderen Organisationen kommen die Manager in Turnschulen und mit T-Shirts.

00:20:56: Und da gibt es gar keinen Unterschied zwischen denen und Menschen, die an der Produktionsbahn zum Beispiel arbeiten.

00:21:04: Das ist so gewollt!

00:21:05: Also das ist glaube ich eine Kunst für sich wie du dir überlegst mit welchen Symbolen du eine Kultur ausdrückst weil dadurch prägst du sie auch.

00:21:13: sonst kannst du das nicht verändern bei... bei Menschen, die glauben das mit Uniformen genau der gleiche Hintergedanke.

00:21:21: Wir machen sie alle gleich damit sie irgendwann denken wir sind alle gleich!

00:21:27: Ja jetzt sind wir ja hier in einer individualistischen Gesellschaft und unsere Kinder leben ja sage ich mal den Inbegriff des Individuums glaube ich gerade auch aus noch viel mehr wie wir.

00:21:40: Ja, das prägt jetzt halt... Das kann man jetzt nicht einfühlen bei uns.

00:21:44: Es geht einfach nicht!

00:21:44: Ich glaube es würde einfach gar nicht funktionieren selbst wenn man anfangen würde.

00:21:49: Vielleicht sehen Sie sich nach dem... Die gucken ja auch diese... Also koreanische Filme zum Beispiel sind sehr modern.

00:21:55: alle und da laufen alle in Uniformen rum und man findet das auch ganz schön.

00:22:00: aber was man bei uns versucht zu verändern sind auch durch Sprache veränden man viele Sachen Wenn du... Jetzt gibt's so viele Leute die sich Die sich hergönnen, dass man gendert zum Beispiel mittlerweile im Text.

00:22:12: Du musst überall genderen und dann genders du... Aber der Hintergedanke ist einfach nicht jemandem zu quellen.

00:22:19: Der Hintergedenke ist, dass tatsächlich durch diese Sprache so im Kopf einzuprägen.

00:22:24: Es ist nicht nur die männliche Variante, es ist auch die Frau und wir erwähnen jetzt die Frau.

00:22:31: Und das wird in die Sprache reinkommen und zwar so häufig reinkommend bis er sich so verlinnerig hat, dass alle wissen wenn wir von Menschen reden, reden wir vom Mann und von Frau nur von Männern, von den männlichen Volumen.

00:22:45: Und das finde ich eigentlich eine durchtachte Sache!

00:22:52: Ich glaube schon dass das Sprache sehr stark die Kultur einprägen kann.

00:22:57: deswegen mag ich zum Beispiel Filme wenn ich Filme gucke wenn es geht auf Englisch zum Beispiel in der Originalsprache zu schauen weil das ist ganz andere Ein anderes Gefühl, was man hat als wenn man es übersetzt bekommt.

00:23:11: Leider kann ich das nicht in so vielen Sprachen aber Englisch kriege ich noch hin.

00:23:17: oder deutsche Musik.

00:23:18: Als ich nach Deutschland kam Konntest du mich nie im Leben dazu bringen Deutsche Lieder zu hören.

00:23:25: wirklich bis irgendwann in meinem sich in mich.

00:23:28: also Ich hatte mir drei Sachen geschworen Birkenstocks, nie Stofftüten zum Einkaufen und nie deutsche Musik hören.

00:23:38: Und alle drei sind jetzt ganz hoch auf meiner Liste weil es nicht anders ging.

00:23:45: ich kann jetzt nicht... Ich brauche diese Tüten wenn ich einkaufen gehe und die sind auch immer hübsche und hübsche in meinen Augen geworden.

00:23:52: Birkenstocks sind super modern

00:23:54: genau

00:23:55: und bequem.

00:23:56: Ja?

00:23:56: Ich kann mir kein Sommer- und Birkenstoff vorstellen.

00:23:58: Australische Jugendliche gerade der Rena

00:24:01: Genau.

00:24:02: Und dann, und auch noch die deutsche Musik.

00:24:05: irgendwann dachte ich mir auch eigentlich ganz angenehm diese Lieder guck mal und das machen auch Sinn.

00:24:13: Ich bin fest davon überzeugt dass es erst angekommen ist durch dieses Symbol für eine bestimmte Kultur die es in meiner nicht gab.

00:24:20: Ich selbst mich quasi akkumuliert wurde in dieser Kultur mich verändert habe und dann ist es für mich auf was ganz natürliches.

00:24:29: Was ich sagen will ist tatsächlich Meiner Meinung nach sind Sprache, Regeln, Rollenbilder.

00:24:36: Sie sind so stark dabei eine gemeinsame Wirklichkeit einer Gesellschaft zu prägen und zu konstruieren.

00:24:48: Und sehen wir überall um uns herum und auch die Menschen dadurch natürlich ihre Wirklichkeiten dann zu konsturieren.

00:24:56: Aber jetzt mal Frage an dich Es ist ja oft so dass man sich dem, wo man hingeht anpasst.

00:25:08: Also ich kann mich noch erinnern, dass wenn ich jetzt zum Beispiel auf Arbeit in so einem schönen... Machen wir mal über Coco Chanel.

00:25:17: So weißt du im kleinen schwarzen Business Look mit High Heels rumgelaufen bin und dann in die Schule z.B.

00:25:23: zu einer Elternversammlung bin?

00:25:25: Und dann aufs Dorf, das ich mich ganz bewusst um gestylt habe, um die Wirklichkeit zu verändern und eben diesem muttigerechten mich anzupassen an diesen Ort.

00:25:39: Findest du wenn du jetzt in die Heimat fährst?

00:25:43: Und wenn du hier lebst dass das zwei Wirklichkeiten sind in der du gleich bist, in der Du die gleiche Person bist?

00:25:49: Ja ich

00:25:50: bin die gleichen Person!

00:25:51: Ich passe mich da auch nicht an.

00:25:53: Das ist cool.

00:25:55: Also einiges hat sich auch verändert.

00:25:57: Manche Sachen haben sich angepasst, aber so dass beide Gesellschafts jetzt endlich aussehen... Aber ich kann in so einer kurzen Zeit mich nicht mehr... Man sagt ja auch immer die fünf Jahre sind die Grenze und nach fünf Jahren kann man sich entscheiden.

00:26:14: innerlich muss es nicht bewusst sein ob man zu einer Kultur dann jetzt quasi rüber geht und irgendwo bleibt und glücklich ist oder zurück muss.

00:26:24: Es gibt auch Menschen, es gibt auch.

00:26:26: manche Menschen leben in einem anderen Land hier ganz slim lang und weigern sich sogar die Sprache gut zu lernen oder bleiben unter sich.

00:26:36: Da gibt's da verschiedene Kulturmodelle also inwieweit man sowas zulässt und wie weit man sich anpasst an eine andere Kultur.

00:26:47: aber für mich ist das jetzt der Zug ist abgefahren.

00:26:51: War das früher anders in den ersten Jahren, wenn du gewechselt hast?

00:26:53: Ja

00:26:54: natürlich ganz ganz anderes.

00:26:56: Also da hast du dann eine andere Wirklichkeit gehabt, wenn Du dort bist?

00:26:58: Ich habe da eine ganz andere Wirklichkeit gehabt ja komplett anders.

00:27:03: wirklich ich bin auch die.

00:27:07: sogar die Sendungen, die ich geguckt habe waren ganz anders und auch die Nachrichten.

00:27:13: zum Beispiel abends habe ich jetzt nicht die Nachricht immer geschaut so wie jetzt weil mich dafür jetzt nicht so besonders interessiert habe.

00:27:20: Also ich war noch nicht angekommen, muss man schon so sagen und war auch nicht bereit diese ganze Wirklichkeit anzunehmen wie sie ist und die Menschen auch so anzunämmen wie sie sind weil ich dachte wie du meintest auch ich bin kurz zu Besuch dann hier.

00:27:37: was eigentlich die Koeffizienz jetzt aus diesem Buch mit der Wirklichheit?

00:27:41: Ist die Wirklichkeit die Wirklichkeit?

00:27:43: oder wie war der Titel?

00:27:43: nochmal

00:27:46: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit ist nicht einfach gegeben, sondern sie wird durch die Gesellschaft, durch Sprache und gemeinsame Vorstellungen eigentlich erschaffen.

00:28:00: Also dieses Buch sagt, dass die Menschen gemeinsam ihre Welt konstruieren.

00:28:12: genommen werden, sind eigentlich etwas was wir gesellschaftlich gelernt haben.

00:28:16: Dass es normal oder wow das selbstverständlich ist und dass die einfach Gesellschaften prägen bestimmte was weiß ich Schönheitsideale bestimmte Familienmodelle über Jahrzehnte oder länger vielleicht über längere über lange Zeit und bestimmen dass sie normal sind und das kann sich natürlich ändern.

00:28:41: Deswegen meinte ich auch, wenn man diese Realität nicht verlässt und nicht offen ist für neue Erfahrungen, dann pflegt man ja diese Regeln weiter und gibt sie weiter.

00:28:54: Aber wenn man andere Realitäten mit anderen Regeln, mit anderen Gedanken kennenlernt, dann entwickeln sich Menschen, Individuen und dadurch auch Gesellschaften weiter – das ist jetzt meine Interpretation!

00:29:07: Davon, also quasi das Wirklichkeit durch menschliche Interaktionen entsteht und wenn du mit Menschen aus anderen Kreisen auch Kulturkreisen kommunizierst und interagierst dann ist deine Wirklichheit auch anders.

00:29:24: Ich habe gerade darüber nachgedacht, wo du das erzählt hast.

00:29:28: Ich höre so ein Podcast immer... Das ist wie meine Lieblingsserie, weißt du?

00:29:32: Wo?

00:29:32: ich muss nicht viel nachdenken und ich höre was!

00:29:35: Und in dem Fall ist es meistens eine Geschichte oder Geschichte eines Menschenes und die wandern immer nach Amerika aus.

00:29:45: Amerika ist immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, dass alles möglich und solche Geschichten sind.

00:29:51: Und was es spannende daran ist, ist diese Wahrnehmung oder diese Veränderungen der Wirklichkeit die sie erfahren von dem Wesen wie Sie hier in Ihrer Kultur gestrickt sind an Erwartungen und auch an dem was Sie selber sich zutrauen oder was sie selber in Bewegung setzen würden.

00:30:12: Und dann kommen Sie in dieses Land der unbegrenzten Möglichkeiten und die durchlaufen da so ein Programm vorher, weil es geht immer um eine eine Selbstständigkeit, die Sie erschaffen.

00:30:22: Viele gehen aus diesem beruflichen, wie sagt man?

00:30:25: Nein to five Job im Unternehmen heraus und machen sich selbstständig dort.

00:30:31: Diese Offenheit, diese Möglichkeit alles erleben zu können, was das mit Ihnen macht Ja, wenn sie da mit Familie hingehen, ihre eigene Wirklichkeit so verändert.

00:30:43: Das finde ich immer sehr interessant!

00:30:45: Da muss sich nur gerade dran denken...

00:30:52: Ich glaube tatsächlich dass zur Zeit dieses Buch an sich spielt eine Rolle bei modernen Debatten jetzt über Identität und gesellschaftliche Normen Genderstudien und so weiter.

00:31:07: Kommunikationsforschung natürlich auch, also wie kommunizieren wir auch um diese Realitäten auszugleichen oder naheinander zu bringen?

00:31:20: Und ich bin gespannt glaube zurzeit verändert sich tatsächlich sehr viel um uns herum.

00:31:25: Sehr sehr viel!

00:31:26: Auch für Frauen sehr viel.

00:31:29: Wir müssen irgendwann über diese Serie reden, die ich vor Kurzem bei Netflix geguckt habe.

00:31:35: Diese Vladimir, die dann die Geschichte erzählt über eine Frau, die seine Komödie, eigentlich sehr lustige Geschichten, so in unserem Alter einnetfen und dann über ihre Beziehung oder ... Teilweise Fantasien, teilweise Beziehung zu einem jüngeren Kollegen aber viel Jünger.

00:31:54: Und das auch in sehr vielen Filmen.

00:31:56: zurzeit wird es automatisiert also sehr lange war so dass ältere Männer mit anderen

00:32:00: Frauen... Ja stimmt absolut ja!

00:32:01: Das hat sich wirklich verändert.

00:32:03: ...sehr selbstverständlich etwas haben könnten Aber die Frauen quasi ab vierzig-fünfzig?

00:32:11: sollen wir langsam unsichtbar werden und nicht mehr so wahrgenommen werden als Frauen obwohl sie eigentlich

00:32:18: Ja, schauen wir.

00:32:19: Demi Muhr war ja glaube ich so die Erste, ne?

00:32:21: Die ischen Kaptur,

00:32:24: wie

00:32:24: er heißt am Hatte.

00:32:26: Auf jeden Fall sah es sehr gut aus und war sehr viel jünger.

00:32:30: Und Heidi Klum ist auch in der Öffentlichkeit ein Beispiel, die da immer noch mit einem sehr jungen Mann verheiratet ist.

00:32:39: Man findet immer wieder... Solche Frauen werden auch verspottet aber ich finde das eigentlich richtig gut weil wieso eigentlich nicht, wo ist der Unterschied?

00:32:50: Männer werden genauso alt wie wir.

00:32:51: Warum soll ein fünftigjähriger Mann das als normal... warum soll es normal gelten, dass ein fünfzigjährigen Mann mit einer zwanzigjährigen Frau zusammen ist oder dreißigjährige, aber nicht eine fünfzigjährige Frau?

00:33:04: und ich glaube, das wird jetzt in sehr vielen Filmen und wie du meintest auch durch Rollenbilder aus Prominenten die das quasi für sich leben.

00:33:16: Wird das auch langsam so zuteil der Realität und verändert tatsächlich so Wahrnehmungen, was normal ist?

00:33:24: Und was nicht normal ist.

00:33:25: Ja absolut!

00:33:30: Also was man glaube ich sagen kann, ist – und ich glaube dann kommen wir heute schon zum Ende – dass wir noch nie so frei leben konnten wie gerade oder?

00:33:38: Ich glaube keine Generation vor uns außer vielleicht irgendwann mal konnte es sich so frei entfalten so viele Möglichkeiten haben.

00:33:46: Und ich hab das Gefühl, dass unsere Kinder unsagbar viel Möglichkeit haben also noch mal explosionsartig mehr wie wir und ich glaube es macht zwar gerade wieder zum Problem aber ich finde es wunderschön, dass sich auch ein freies Leben führen kann auch als Frau und einfach grade jetzt die Möglichkeit hat wirklich alles auszuprobieren und wenn ich mich selber nicht beschränke ist eigentlich keine wirklichen Beschränkungen gibt zu erleben.

00:34:15: Genau, also das finde ich auch genauso.

00:34:19: Ich finde schon dass wir... Dass wir auch im Alter nicht nur im Zeitalter sondern in unserem Alter tatsächlich sehr viele Möglichkeiten haben uns zu verwirklichen und auch das Leben zu leben was wir haben wollen.

00:34:33: Ja

00:34:33: da muss ich noch eine Schlussworte sagen Also ist ja mega wenn wir jetzt unser alter sehen weil du es nochmal gesagt hast meine Oma die war wirklich dann schon Ja, so sag ich mal ab fünfzig.

00:34:48: Oma und mit sechzig war die Oma-Oma Und mit achtzig war sie Urooma so nach dem Motto ne?

00:34:54: Und bei meiner Mutter war es sage ich mal schon ein bisschen hat sich schon verzögert und bei uns hat sich jetzt nochmal verzögern.

00:35:00: Jetzt sind wir wirklich an einem punkt wo auch in allen medien und überall zu sehen ist dass frauen mit fünftig eigentlich aussehen wie mit vierzig fünfund dreißig also wirklich noch von der mode her von von der haut her vom körperlichen Richtig, als wären sie viel jünger.

00:35:17: Ja aber die Medien, die prägen ihre gesellschaftlichen Bilder und deswegen finde ich es super wichtig dass er so ist auch mit den Social-Medien.

00:35:25: wie viele Influencerinnen gibt das?

00:35:26: Auch tatsächlich in unserem Alter sind?

00:35:29: und was ganz normal ist, dass sich dann auch zeigen, dass sie Klamotten ausprobieren, dass Sie sich nicht verstecken, auch sich in Baden anzugern wo zeigen und nicht denken.

00:35:40: und Gott um Gottes Willen Keine Ahnung, habe ich zwei Kinder schon gekriegt und vielleicht sieht mein Bauch nicht mehr so wie früher.

00:35:49: Ich finde tatsächlich dass es teilweise sehr gezielt ist was passiert auch seitens der Medien das man wirklich versucht bestimmte Sachen bestimmten Sachen quasi durchzusetzen weil sie weil es zeitgemäß ist und weil es einfach auch so ist.

00:36:05: meiner Meinung nach also wie selbst erfüllte Verzeihung in die positive Richtung.

00:36:10: Wir sagen jetzt, dass es so ist und langsam werden die Frauen auch das so empfinden.

00:36:15: Und sich weiter pflegen und unsere schönen Produkte kaufen.

00:36:18: Die Haut wird mit fünfzig immer noch wie mit dreißig aussehen.

00:36:22: Man wird sich jeden Abend Gesichtsjogger machen.

00:36:26: Weil wir immer noch da sind um Frauen zu sein und begehrt zu sein, um schön zu sein... Ja, sind ein paar Sachen nicht zusammengekommen.

00:36:34: Das

00:36:34: stimmt!

00:36:34: Es hat sich gesellschaftlich verändert.

00:36:35: also uns wird jetzt noch so suggeriert hey ihr seid attraktiv ihr dürft attraktive sein.

00:36:40: zu den Zeiten früher wurde das dann schon.

00:36:42: Hey du blüßt jetzt hier ab Du lässt dein Haar ergrauen und ziehst bitte die Küttelschütze an.

00:36:51: Das war doch ein

00:37:05: wunderschönes Abschlusswort.

00:37:07: Also jetzt waren wir diese Profe sehr in der Wirklichkeit, schauen wir mal bei uns uns nächste Woche hinführt!

00:37:12: Ich freue mich auf jeden Fall schon drauf und ich wünsche dir eine wundeschöne Woche erfolgreich Sonne und vielleicht mein Eis.

00:37:21: Hast du dein erstes Eis dieses Jahr schon genossen?

00:37:24: Ich auch.

00:37:27: Zwei Kugeln Ich weiß gar nicht mehr, was ich gut genommen habe.

00:37:31: Ich hab mir auf jeden Fall... Okay!

00:37:33: Ich bin hingegangen und hab mir gedacht okay du nimmst nur eine Kugel, zwei machen dich dick.

00:37:37: Und dann stand ich davor und ich hab doch zwei genommen.

00:37:40: Es ist immer das gleiche.

00:37:42: Nein, zwei Machen dich nicht dick.

00:37:44: Ah,

00:37:45: sehr gut zu wissen.

00:37:48: Und Süß mag glücklich von daher.

00:37:52: Ja war super lecker.

00:37:55: Na dann weiter so.

00:37:59: In diesem Sinne macht

00:38:01: es gut, alle da draußen.

00:38:02: Macht's gut Geri!

00:38:03: Bis nächste Woche!

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